Ob das Palm Pre nun ein iPhone-Killer ist oder nicht, die Freundschaft zwischen beiden Unternehmen ist schon lange vorbei. Dass sich das Pre gegenüber iTunes als iPod ausgibt, ist für den Nutzer praktisch, für Apple aber eine Provokation. Eine mögliche Reaktion deutet nun ein Eintrag auf den Support-Seiten an.
"About unsupported third-party digital media players", heißt es da. iTunes sei gemacht, um mit dem iPhone und dem iPod zu kommunizieren, nicht aber mit Geräten von anderen Herstellern. Palm wird nicht beim Namen genannt.
Konkret geht es aber um folgenden Punkt: Apple leiste keinen Support und teste auch nicht die Kompatibilität von Mediaplayern, die nicht von Apple stammen. Schließlich könne mit einer neuen iTunes-Version die Synchronisation nicht mehr funktionieren.
Beginn eines Katz-und-Maus-Spiels?
Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass Apple demnächst das Palm Pre blocken wird. Dafür müsste die Software unterscheiden, welches Gerät tatsächlich ein iPod ist und welches sich nur dafür ausgibt. Darauf könnte dann Palm wiederum reagieren - ein Katz-und-Maus-Spiel.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Apples Rechtsabteilung bloß diesen Passus veröffentlicht haben wollte, damit kein Besitzer eines Nicht-iPods auf die Idee kommt, Apple zu verklagen, nur weil das Gerät nicht mehr mit iTunes synchronisiert.