Preis

Windows 7 zu teuer für Netbooks

Auf den meisten Netbooks findet sich immer noch das Betriebssystem Windows XP. Dessen Nachfolger Windows Vista ist einfach zu schwerfällig und unpassend für kleine Displays mit 9 oder 10 Zoll. Mit Windows 7 hat Microsoft zwar das Problem technisch gelöst, dennoch wird es auf vielen Netbooks nicht zu finden sein. Dies berichtet das taiwanesiche Newsportal Digitimes.

Aus Herstellerkreisen will Digitimes erfahren haben, dass Windows 7 zu teuer sei - vor allem für die Verwendung in Netbooks mit Intels Atom-Prozessoren N270 und N280. 45 bis 55 Dollar würde Microsoft verlangen.

Windows XP dagegen kostet die Netbook-Entwickler je nach Quelle zwischen 15 und 30 Dollar. Da Einsteiger-Netbooks vor allem über den Preis verkauft werden, fällt dieser Unterschied entscheidend ins Gewicht.

Neue Prozessoren, neues Betriebssytem


Laut Digitimes sehen die Hersteller unter den Kunden auch nur eine geringe Nachfrage nach Windows 7. Windows XP erfülle die hauptsächlichen Anforderungen wie Surfen und Mailen. Aufwändige Rechenaufgaben kann ein Netbook technisch auch kaum leisten.

Windows 7 wird daher voraussichtlich überwiegend auf Netbooks zu finden sein, die leistungsfähigere Prozessoren wie den neuen Atom N450 verwenden. In einigen Fällen wird man auf Netbooks mit dem N280 auch ein Upgrade von Windows XP auf Windows 7 vornehmen können.

15.06.2009 | 11:31 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Preis, Netbook, Betriebssystem, Atom-Prozessor, Windows 7, Windows XP, Atom N280, Atom N270, Atom N450, Digitimes

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