Der Klatschpresse müsste Twitter ein Dorn im Auge sein. Statt einen Reporter samt Fotografen zur Prominenz zu schicken, um in der eigenen Postille ordentlich Schaum zu schlagen, erledigen das einige Promis gleich selbst: @stepfenfry (extern) oder @mrskutcher (extern). Sie berichten selbst aus ihrem Leben. Letztere ist auch als Demi Moore bekannt.
Unter twitter.com/demimoore findet man aber bloß einen geschlossenen Account. Das passiert immer wieder. Um ein wenig Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, registriert jemand einen bekannten Namen. Manchmal auch aus Satirezwecken. Wer sich beschwert, dem legt Twitter den Fake-Account lahm.
Unternehmen müssen warten
Um Verwechslungen auszuschließen, will Twitter nun die Identität von twitternden Promis bestätigten - durch den Hinweis "Verified Account" auf der persönlichen Twitter-Seite.
Der Service soll im Sommer als Betatest starten und vorerst nur für Prominente nutzbar sein. Später werden sich voraussichtlich auch Unternehmen ihre Namen vor unzufriedenen Kunden oder der Konkurrenz schützen können.