Derzeit ist Ovi noch nicht das Tor zum Internet, sondern zu zahlreichen Nokia-Diensten, die erst noch ihren Weg unter dieses Dach finden müssen. Mit der Betaversion seines Handy-Kartendienstes Nokia Maps 3.0 erhält dieser neue Funktionen, wird aber auch stärker an die Desktop-Variante Ovi Maps angebunden.
Somit ist abzusehen, dass aus Nokia Maps bald Ovi Maps wird und die Handy-Software und die Desktop-Anwendung unter einem gemeinsamen Namen auftreten. Derzeit heißt es noch "Nokia Maps 3.0 with Ovi Maps".
Der nahtlose Übergang vom Desktop-Rechner zum Handy wird aber jetzt schon versprochen. Um schneller von großen auf kleine Bildschirme umschalten zu können, wechselt mit Maps 3.0 Beta das Bildformat von statischen Bitmaps zu dynamischen Vektorgrafiken.
Am Desktop planen, auf dem Handy abrufen
Außerdem sind Reiserouten, die auf dem Desktop geplant und gespeichert werden, jetzt auch über das Handy abrufbar. Wer dort erst seine Route plant, erhält nach dem Start der Anwendung seinen aktuellen Standort angezeigt.
Das kennt man bereits von Google Maps Mobile. Nokia versucht sich durch neue und vielfältige Ansichten vom Konkurrenten abzugrenzen. So kann man Karten, Satelliten- und Terrainansichten grundsätzlich aus einer 2D- oder 3D-Perspektive ansehen.
Ovi Maps auf der eigenen Website
Statt kompletter Straßenansichten wie Google Street View bieten Nokia Maps und Ovi Maps als Orientierungshilfe dreidimensionale Sehenswürdigkeiten. Neu in Maps 3.0 ist, dass man die Karte drehen kann, sodass sich ein Gebäude von allen Seiten betrachten lässt.
Des Weiteren bietet Nokia Maps 3.0 Beta einen Fußgängermodus, eine Nachtsicht, zwei Flugmodi, Informationen von Lonely Planet und Michelin sowie einen Wetterdienst.
Nokia hat jetzt auch die Ovi Maps Player API veröffentlicht, über die sich Ovi Maps mittels Javascript auf einer Website einbinden lässt. Eigene Daten könnten dann darüber gelegt werden.