Seinen Prepaidkunden erlaubt O2 ab 19. Mai die Nutzung der gleichen Datentarife, die die Vertragskunden bestellen können - allerdings zu besseren Konditionen. Es gibt keine Vertragsbindung. Nach einem Monat laufen sie automatisch aus.
Die Internet-Packs S, M und L werden für Prepaidkunden dann Internet-Pack to Go heißen. Für 5 Euro gibt es 30 Megabyte, für 10 Euro bereits eine Flatrate, die jedoch nach 200 MB auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird.
Für 25 Euro erhält man sogar eine Flatrate, die erst nach 5 Gigabyte gedrosselt wird. Telefonica O2 ist somit der erste Netzbetreiber, der nicht versucht, seine Datenkunden über eine längere Zeit an sich zu binden.
Tchibo ist noch günstiger
Daten-Flatrates in den besser ausgebauten Netzen von T-Mobile und Vodafone haben eine Vertragslaufzeit von sechs Monaten und länger. Sie sind - von Aktionsangeboten verschiedener Reseller abgesehen - auch teurer.
Ebenfalls auf Prepaidbasis und im Netz von O2 gibt es die Daten-Flatrate von Tchibo. Mit 19,95 Euro ist sie günstiger als bei O2 und wird auch erst nach 10 GB in der Geschwindigkeit gedrosselt. Hier muss man allerdings aktiv kündigen, um die Flatrate nur kurzzeitig zu nutzen.