Es ist keine große Show geworden. Microsoft hat im Rahmen der Konferenz TechEd 2009 das neue Betriebssystem Windows Mobile 6.5 vorgestellt - aber nicht offiziell, sondern den Entwicklern. Zudem wurde ein Video veröffentlicht, das an der PR-Abteilung vorbei entstanden sein dürfte.
In diesem Video erzählen einige der Entwickler, was Windows Mobile 6.5 kann und was nicht. Auf jeden Fall hätte es mehr können sollen. Die neun Monate Entwicklungszeit haben anscheinend nicht gereicht, um alle Wünsche zu verwirklichen.
So gaben die Entwickler zu, dass die Benutzeroberfläche noch überarbeitet werden müsse. Auf Silverlight wurde gleich ganz verzichtet. Die Flash-Alternative wird erst in Windows Mobile 7 zu finden sein.
Nur im Windows Marketplace
Für Windows Mobile 6.5 bleibt nicht mehr viel übrig. Es geht vor allem um Widgets. Sie werden wie Anwendungen behandelt und - ausschließlich - über die Download-Plattform Windows Marketplace erhältlich sein.
Aus diesem Grund müssen die Entwickler für die Veröffentlichung eines Widgets auch genauso viel zahlen wie für eine Anwendung. Für 99 Dollar kann man die ersten fünf Widgets bzw. Anwendungen im Windows Marketplace einstellen - das Einverständnis von Microsoft vorausgesetzt.
Widgets unterliegen einer strengeren Kontrolle. Sie lassen sich nur im Windows Marketplace beziehen. Entwickler können die Widgets nicht auf ihrer eigenen Website anbieten. Für Apple ist dieses Konzept nicht neu, in der Welt von Windows Mobile schon.
Windows Mobile Application Development (day one at TechEd 2009) (pocketbrain.de) from Ars Technica (pocketbrain.de) on Vimeo (pocketbrain.de).