Voice-over-IP

Ebay verkauft Skype an der Börse

Die Verhandlungen mit den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis scheinen gescheitert, denn das Auktionshaus Ebay will Skype an die Börse bringen - irgendwann in der ersten Hälfte des nächsten Jahres.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Zennström und Friis mit Hilfe von Investoren den VoIP-Provider Skype zurückkaufen wollen. Auf diese Verhandlungen ging Ebay in seiner Ankündigung jedoch nicht ein.

Stattdessen betont Ebay-Chef John Donahoe zum wiederholten Mal die begrenzten Synergien zwischen Skype einerseits und Ebay sowie dessen Bezahlsystem Paypal andererseits.

Schon im April 2008 entschieden

Die grundsätzliche Entscheidung zur Trennung der beiden Unternehmen, so Ebay weiter, sei bereits im April 2008 vom damals neuen Chef Donahoe gefällt worden.

Wirtschaftlich geht es Skype gut. Im Jahr 2008 wurde mit 405 Millionen registrierten Nutzern ein Gewinn von 551 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Der nächste Schritt ist die Eroberung des Handys. Skype hat Programme für Windows Mobile und für Java-Handys veröffentlicht, kürzlich auch für das iPhone. Einige Mobilfunker wehren sich aber noch gegen die Nutzung von Skype in ihren Netzen.

15.04.2009 | 11:58 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Voice-over-IP, Ebay, Skype, Auktionshaus, Niklas Zennström, Janus Friis, John Donahoe, Börse, Börsengang, 2010

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