Voice-over-IP

iPhone: Nimbuzz-Anrufe auch über UMTS

Apple erlaubt keine Voice-over-IP-Gespräche über das Mobilfunknetz. Ein Multi-Messenger nach dem anderen bietet deshalb nun lokale Einwahlnummern an. Erst ab dort werden die Gespräche dann über VoIP geführt.

Dial-Up VoIP nennt Nimbuzz diese Funktion. Der Nutzer zahlt bloß die Gebühr für ein nationales Gespräch. Wenn er eine Festnetz-Flatrate oder genug Inklusivminuten hat, dann ist das Gespräch sogar kostenlos.

Über WLAN sind VoIP-Telefonate schon von Beginn an möglich gewesen. Über Nimbuzz ließen sich allerdings bloß gespeicherte Kontakte über die jeweiligen Chat-Netzwerke anrufen.

Über Skype-Out jede Nummer anrufen

In der neuen Version für das iPhone, die ab sofort im iTunes App Store erhältlich ist, hat Nimbuzz nun ein Tastenfeld hinzugefügt, über das man jede beliebige Nummer wählen kann.

Voraussetzung dafür ist ein Skype-Out-Konto oder das eines VoIP-Providers. Dort werden dann entsprechende Gebühren berechnet. Genutzt werden kann diese Funktion allerdings nur in WLAN-Netzen.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit Nachrichten über Twitter zu versenden.

19.03.2009 | 16:53 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Voice-over-IP, Nimbuzz, Multi-Messenger, Chat, Instant Messaging, Skype Out, VoIP-Provider, iPhone, Apple App Store

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