Software

Hohe Standgebühren im Windows Marketplace

Apple hat seinen App Store, Google seinen Android Market. Mit dem neuen Betriebssystem Windows Mobile 6.5 wird nun auch Microsoft einen eigenen Laden eröffnen, obwohl es die Programme bisher an allen Ecken frei gehandelt gab. Der Eintritt in den Windows Marketplace ist teuer.

99 Dollar kassiert Microsoft für die Registrierung eines Entwicklers. Noch im Frühjahr wird dies möglich sein. Ab Sommer lassen sich dann die ersten Programme hochladen. Der Windows Marketplace for Mobile eröffnet aber erst, wenn Windows Mobile 6.5 erscheint - voraussichtlich im Herbst.

Bei dieser Anmeldegebühr bleibt es aber nicht, sie wird jedes Jahr neu erhoben. Zudem wird für jedes Programm, das eingereicht wird, ebenfalls 99 Dollar berechnet - damit Microsoft die Sicherheit und Kompatibilität prüfen kann.

70 Prozent für die Entwickler

In der ersten Gebühr ist allerdings schon die kostenlose Einstellung von fünf Programmen enthalten. Studenten, die am DreamSpark-Programm teilnehmen, wird die Anmeldegebühr erlassen.

Wie auch Apple und Google hält Microsoft 30 Prozent des Verkaufspreises ein. Die Entwickler können auch kostenlose Programme anbieten bzw. in jedem der 29 Ländern, in denen der Windows Marketplace zu nutzen sein wird, einen eigenen Preis festlegen.

13.03.2009 | 15:58 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Software, Programm, Microsoft, Windows Marketplace for Mobile, Windows Mobile, DreamSpark

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