GrandCentral

Google Voice: Gmail für Telefonate

In den USA bietet Google seinen Nutzern eine eigene Telefonnummer an. Google Voice nennt sich der Dienst, der sich aus dem aufgekauften GrandCentral entwickelt hat und momentan auch nur dessen Kunden offensteht.

Mit Google Voice lassen sich Anrufe verwalten und steuern. Wie beim klassischen Unified Messaging Service (UMS) ruft man immer nur eine Nummer an, das Gespräch kann aber auf mehrere Telefone weitergeleitet werden.

Für einzelne Anrufer oder Gruppen kann man festlegen, ob die Anrufe nur auf bestimmte Geräte durchgestellt werden, auf die Mailbox laufen oder abgelehnt werden. Die Oberfläche erinnert stark an Gmail (in Deutschland Google Mail).

Zu teuer für Deutschland?


Google Voice lässt sich aber auch über das Telefon steuern. Dort kann man mithören, während ein Anrufer auf die Mailbox spricht, und auf Wunsch das Gespräch annehmen.

Gesprächsteile lassen sich auch während des Telefonats mitschneiden. Dies ist praktisch, wenn man eine Telefonnummer oder Adresse genannt bekommt und weder Stift noch Papier zur Hand hat.

Während eines Telefonats lässt sich auch das Gerät wechseln. Ob Google Voice in Deutschland angeboten werden soll, ist nicht bekannt. Vermutlich müssten dann aber die teuren Weiterleitungsgebühren vom Kunden getragen werden.

12.03.2009 | 19:47 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: GrandCentral, Mailbox, Google Voice, USA, Voicemail, Anrufbeantworter, mitschneiden, weiterleiten, Telefonat, Gespräch, Anruf

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