Nach allen anderen Mobilfunkern wird auch Nokia einen eigenen Download-Shop für Software eröffnen - den Ovi Store. Im Mai soll es soweit sein. Vieles ist allerdings noch unklar.
Social Location soll den Verkauf schließlich ankurbeln. Dabei kann man Social Location selbst gar nicht kaufen. Es handelt sich lediglich um eine Marketing-Umschreibung für eine personalisierte Oberfläche.
Jeder Nutzer eines Nokia-Handys bekommt die Inhalte abhängig davon angezeigt, wo er sich gerade befindet und was in seinem sozialen Netzwerk bevorzugt gekauft wurde: Social Location.
Alles in einem Shop
Unklar ist, ob mehr dahinter steckt als, dass in Hamburg ein anderer Stadtplan zum Kauf angeboten wird als in München.
Im Ovi Store werden die bisherigen Dienste Download!, MOSH und WidSets aufgehen. Im Angebot wird man Anwendungen, Spiele, Videos, Widgets, Podcasts und standortbasierte Anwendungen finden.
Es wird im Ovi Store auch Flash-Anwendungen geben. Zum Mobile World Congress wurde ebenfalls eine Kooperation zwischen Nokia und dem Flash-Entwickler Adobe vorgestellt.
70 Prozent für die Entwickler
Nokia bündelt nach eigenen Angaben die Inhalte und Anwendungen verschiedener Anbieter. Entwickler, die ihre Programme im Ovi Store veröffentlichen, erhalten 70 Prozent der Verkaufspreises.
Noch unklar ist, ob Nokia es zulassen wird, dass die Entwickler ihre Software wie bisher auch über andere Plattformen anbieten und dann den gesamten Preis erhalten.
Im Ovi Store von Nokia wird man direkt von allen Geräten mit dem Betriebssytem Symbian S60 und S40 einkaufen können.
Das im Juni erscheinende Nokia N97 wird das erste Smartphone sein, das den Ovi Store vorinstalliert haben wird.