Wenn ein Smartphone mit vielen neuen Funktionen das Licht der Welt erblickt, dann wird schnell auch auf die Schattenseiten geblickt. RIM-Chef Jim Balsillie sagte nun laut Wall Street Journal (WSJ), fehlerhafte Smartphones seien eine "neue Realität".
Das Blackberry Storm vom Research-in-Motion (RIM) ist ein gutes Beispiel dafür. Anders als bisherige RIM-Smartphones ist das Storm ohne physische QWERTZ-Tastatur erschienen, stattdessen mit einem klickbaren Touchscreen.
Es kam zu wiederholten Abstürzen. Das Gerät reagierte den Nutzern zu langsam. Eine neue Firmware im Dezember konnte nur einen Teil der Probleme beseitigen.
Unter Zeitdruck entwickelt
Das Problem sei der Zeitdruck, unter dem solche Smartphones entwickelt würden. Das Blackberry Storm sollte laut Wall Street Journal unbedingt am Tag vor Thangksgiving erscheinen, nachdem ein Termin im Oktober bereits verpasst wurde.
Die Entwicklung des Blackberry Storm habe ingesamt zwei Jahre gedauert. Im ersten Monat sollen 500.000 Stück verkauft worden sein.
Jim Balsillie sagte auch, das im Monat 250.000 Smartphones produziert würden, um die Nachfrage nach dem Storm zu befriedigen.