Silvester

300 Millionen SMS und der Flaschenhals

Wer zum neuen Jahr per SMS gratuliert, weiß bereits aus den letzten Jahren, dass man kurz nach Mitternacht durchaus länger warten muss, bis die Kurznachricht ankommt. Der Branchenverband Bitkom gibt jetzt ein paar Tipps.

Grundsätzlich seien die Mobilfunknetze für ein so hohes Aufkommen gerüstet. 300 Millionen SMS sollen in diesem Jahr laut Bitkom verschickt wrden. Daher könnten die Netze zu Silvester und Neujahr auch für kurze Zeit ausgelastet sein. Die SMS würde sich dann etwas verspäten.

Grund dafür sei ein Flaschenhals beim Netzbetreiber. Ist die SMS dort angekommen, wird erst geprüft, in welchem Netz und an welchem Ort sich der Empfänger befindet. Dabei wird eine SMS nach der anderen abgearbeitet.

Vor Mitternacht verschicken?

Der Branchenverband Bitkom empfiehlt, die SMS schon kurz vor Mitternacht zu verschicken. Allerdings könnte das Handy bereits dann piepen, wenn man gerade die Sektflasche öffnet - also zu früh.

Alternativ könnte man auch eine MMS verschicken. Diese wird voraussichtlich schneller zugestellt, ist aber auch teurer. Empfängerlisten seien hilfreich, wenn man sich das viele Tippen sparen möchte und einen Text an viele Freunde schreibt.

Außerdem böten die Mobilfunker auch einen Terminversand an. Auf diese Weise könne man die Neujahrswünsche in Ruhe vorschreiben und hoffen, dass diese dann auch pünktlich zugestellt werden.

29.12.2008 | 14:15 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Silvester, SMS, Kurznachricht, Bitkom, Branchenverband, Sektflasche, Flaschenhals, MMS, Netzbetreiber, Neujahr, Glückwünsche

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