Handwriting Calculator

Nokia erkennt jetzt auch Handschriften

Für die beiden Touchscreen-Modelle Nokia N97 und 5800 MusicExpress hat Nokia Beta Labs eine Handschriften-Erkennung entwickelt, die ganz anders ist als das legendäre Graffiti für Smartphones mit Palm OS.

Für die Eingabe von Texten hat sich mittlerweile die QWERTZ-Tastatur durchgesetzt - virtuell auf dem Touchscreen wie beim iPhone oder mit richtigen Tasten wie beim Blackberry. Das Buchstaben-Malen mit einem Stylus hat Nokia nicht neu erfunden.

Bei der Anwendung Handwriting Calculator kann man komplexe Rechnungen direkt auf dem Touchscreen eingeben. Es werden also nicht vorrangig Buchstaben oder Ziffern interpretiert, sondern Sonderzeichen und komplexere Zeichnungen.

Komplexe Muster erkennen


So kann man einmal geschriebene Zahlen wieder streichen oder aus einem Bruch eine Wurzel ziehen. Mit wenigen Strichen wird dabei die Bedeutung des Handgeschriebenen komplett verändert. In diesem Fall lässt sich dies am Ergebnis der Rechnung ablesen.

Nokia Beta Labs zeigt an diesem Beispiel, wie es in Zukunft möglich sein wird, auf dem Handy komplexe Zeichnungen zu erkennen. Daraus ergeben sich dann unzählige Nutzungsmöglichkeiten, die mit einem wissenschaftlichen Rechner nur noch wenig zu tun haben werden.

19.12.2008 | 14:58 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Handwriting Calculator, Nokia, Nokia Beta Labs. Handschriften-Erkennung, Stylus, Stift, Touchscreen, komplexe Muster, Taschenrechner

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