Was die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verboten haben, macht der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) nun möglich. Die Software "Fahr-Info Berlin" darf wieder aufs iPhone. Dies berichtet die tageszeitung online.
Der BVG hatte dem Studenten Jonas Witt untersagt, den eigenen Streckennetzplan für sein iPhone-Programm zu nutzen. Die Software zeigt die nächsten Nahverkehrsverbindungen an - abhängig vom aktuellen Standort, der über GPS ermittelt wird.
Direkter Zugriff auf die Daten
Dabei wurden alle Haltestellen in der Nähe berücksichtigt und auf dem beanstandeten Streckennetzplan angezeigt. Das funktionierte schnell und einfach. Nun hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), zu dem auch der BVG gehört, die Erlaubnis für die Nutzung des eigenen Streckenplans erlaubt.
Für die Berechnung der Fahrten hatte Witt bereits über einen Umweg auf die Daten des VBB und nicht des BVG zugegriffen. Nun erhält er auch eine direkte Anbindung. In zwei Wochen soll eine neue Version seines kostenlosen Programms "Fahr-Info Berlin" im Apple App Store erscheinen.