Handy-Browser

Mozilla zufrieden mit Firefox Mobile

Eine erste Alphaversion des Firefox Mobile zeigt bereits, was der Handy-Browser kann. In einem Gespräch mit ABC News vergleicht Jay Sullivan, der bei Mozilla als Vizepräsident für Handys zuständig ist, nun den Firefox Mobile mit anderen Browsern.

Die Alpha-Version, die auch unter dem Namen Fennec läuft, werde seit einigen Wochen von Entwicklern auf Herz und Nieren getestet. Das Ziel sei, die Fehler zu finden. Es habe aber ein positives Feedback gegeben.

Javascript sei sehr schnell, vergleichbar mit dem Android-Browser und dem Safari auf dem iPhone. Trotz gleicher Performance habe Mozilla aber einen Nachteil. Man habe keinen direkten Zugang zu den Kunden wie Apple, Microsoft oder Google. Dort ist der Browser Bestandteil des Betriebssystems.

Neuer Navigationsansatz

Opera befindet sich allerdings in einer ähnlichen Situation wie Mozilla, wird von Sullivan aber nicht erwähnt. Der Opera Mini ist sehr erfolgreich. Der Firefox Mobile soll dies auch erreichen - indem er sich von anderen Handy-Browsern merklich abhebt.

Die Navigation verfolgt einen neuen Ansatz. Die einzelnen Elemente sind nicht im Bild, trotzdem kann schnell darauf zugegriffen werden. Die Awesome Bar vereint Suchmaske und Adressleiste.

Sprachsteuerung möglich

Seit langem wird auch erstmals wieder der Dienst Weave erwähnt. Dieser soll Bookmarks zwischen Desktop-Computer und Handy synchronisieren - ähnlich wie Opera Link.

Sullivan gibt auch einen kurzen Ausblick in die Zukunft. Vielleicht werde es ein haptisches Feedback geben. Bei der Eingabe mit dem Finger über einen Touchscreen wird dann per Vibration die Rückmeldung gegeben, dass man die Schaltfläche richtig getroffen hat. Auch die Steuerung per Sprache kann sich Sullivan vorstellen.

10.11.2008 | 16:09 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Handy-Browser, Mozilla, Firefox Mobile, Fennec, Jay Sullivan, ABC News, Alpha-Version, Javascript, Navigation, Weave

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