AT&T

Das iPhone soll ein Modem werden

Wer ein iPhone in der Tasche hat, aber lieber mit dem Laptop online gehen möchte, hat ein Problem. Beide Geräte lassen sich nicht einfach so verbinden.

Immerhin erlaubt T-Mobile seit Juli, die SIM-Karte aus dem iPhone zu nehmen und in ein Datenmodem zu stecken. Für die Abrechnung ist das kein Problem. Wenn die Datengrenze des jeweiligen Complete-Tarifs erreicht ist, wird die Geschwindigkeit gedrosselt - egal, worüber gesurft wurde.
In den USA erlaubt AT&T dies bislang noch nicht. Und auch Apple stellte sich quer, als die Software NetShare im App Store auftauchte. Dieses Programm reicht die HSDPA-Verbindung des iPhones einfach per WLAN an einen oder mehrere Laptops weiter.

Vorbild Blackberry

Allerdings kündigte Ralph de la Vega, Chef der Mobilfunk-Sparte von AT&T, nun im Rahmen des Web 2.0 Summits an, dass der Netzbetreiber zusammen mit Apple an einer Lösung arbeite. Voraussichtlich wird sich AT&T diesen Service bezahlen lassen. Für den Blackberry gibt es bereits ein solches Tarifmodell.

Technisch müsste dann unterschieden werden, ob die Daten auf dem Bildschirm des iPhones oder eines Laptops erscheinen. Auch wenn die gleiche Datenmenge übertragen wird, würde sie unterschiedlich abgerechnet.

07.11.2008 | 18:55 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: AT&T, iPhone, Apple, Modem, Laptop, Notebook, Netbook, Internetzugang, HSDPA, UMTS

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