Kaum ist der kleine Kasten im Auto, der einen sicher zum Ziel leitet, der Personal Navigation Assistant (PNA), zum Normalfall geworden, schon scheint sich der Trend umzukehren. In Europa, Vorderasien und Afrika (EMEA) werden mehr als doppelt so viele GPS-Smartphones wie PNAs verkauft, berichtet Canalys.
Das Meinungsforschungsinstitut hat die Verkaufszahlen des dritten Quartals mit dem zweiten verglichen. Die Zahl der verkauften PNAs sank von 4,8 auf 4,3 Millionen, während die Zahl der verkauften GPS-Smartphones von 4,7 auf 10,4 Millionen stieg.
Nur 11 Prozent aktiviert
Von diesen Zahlen darf man sich jedoch nicht täuschen lassen. "Verglichen mit allen Smartphones lag die Zahl der aktivierten Navigations-Lizenzen für Smartphones im Bereich EMEA bei 11 Prozent", so Chris Jones von Canalys. Nur ein kleiner Teil der GPS-Smartphones wird folglich auch zum Navigieren genutzt.
Die Navigation mit einem PND sei immer noch angenehmer, so Canalys, doch die Entwicklung von Smartphones und Navigations-Programmen sei schneller. Auf immer mehr Smartphones würden diese samt Kartenmaterial vorinstalliert werden.