Als die New York Times vor ein paar Tagen mit Opera-Chef Jon von Tetzchner sprach, las sich das so, als ob Apple es abgelehnt hätte, den Opera Mini fürs iPhone zuzulassen. Dies scheint aber nicht der Fall zu sein.
Der Grund ist einfach: Opera habe nicht einmal versucht, seinen Handy-Browser in den App Store aufnehmen zu lassen. Dies berichtet John Gruber in seinem Blog Daring Fireball unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Bestätigt wird aber, dass Opera eine iPhone-Version des Mini entwickelt habe.
Dass Apple den Opera Mini abgelehnt hätte, mag aber dennoch von Opera richtig eingeschätzt worden sein. Der Opera Mini lässt sich auf vielen java-fähigen Handys installieren. Das iPhone hat jedoch keine Java Virtual Maschine.
Für das Google-Handy hat Opera noch eine Brücke zwischen dessem Betriebssystem Android und dem Java-Browser Opera Mini gebaut. Einen entsprechenden Unterbau müsste der Opera Mini folglich auch fürs iPhone mitbringen. Das würde Apple aber aller Voraussicht nach unterbinden.