Warnungen vor Handy-Viren gibt es schon seit Jahren. Große Verbreitung haben sie aber nicht gefunden. Das liegt auch daran, dass die Viren auf das jeweilige Handy-Betriebssystem abgestimmt waren und sich nicht auf jedem Gerät einnisten konnten.
Das Kaspersky Lab behauptet nun in seinem Bericht "Aktuelle IT-Bedrohungen im ersten Halbjahr 2008", dass die Virenschreiber eine neue Strategie gewählt hätten, die nicht mehr vom Betriebssystem abhängig ist.
Teure Premium-SMS verschicken
Da auf den meisten Handys Java-Anwendungen installiert werden können, würden die Schädlinge jetzt darauf abgestimmt, so Kaspersky. Die Java-Trojaner würden dann teure Premium-SMS verschicken. Der Schaden wäre kein technischer, sondern ein finanzieller.
Im Halbjahresbericht vergleicht Kaspersky Lab die aktuelle Entwicklung von Schadprogrammen mit den entsprechenden Daten des zweiten Halbjahres 2007 und gibt auf Grundlage dieser Daten Prognosen für die weitere Entwicklung.
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