Ein Gigabyte

T-Mobile G1: Datengrenze verwässert

Wenn in Deutschland bei einer Daten-Flatrate die Geschwindigkeit nach einem gewissen Datenvolumen gedrosselt wird, dann wird das in der Regel hingenommen. Die Bedingungen sind klar formuliert, und die meisten Nutzer kommen nicht einmal in Reichweite der Datengrenze.

Beim neuen Google-Handy, das in den USA als T-Mobile G1 erscheinen wird, ist  das anders. Bereits nach einem Gigabyte wollte T-Mobile die Geschwindigkeit auf 50 kbit/s oder weiter herunterdrosseln.

Einige Picasa-Bilder und YouTube-Videos weniger hätte man anschauen können als in Deutschland, wo die Grenzen bei 5 oder 10 Gigabyte liegen. Entsprechend groß war das Medienecho in den USA, worauf T-Mobile nun nachgegeben hat - scheinbar.

Schwammige Begründung


In einer Erklärung gegenüber dem Blog Engadget spricht T-Mobile USA jetzt nur noch davon, sich vorzubehalten, einem kleinen Teil der Nutzer die Geschwindigkeit zu drosseln, die den mobilen Internetzugang "exzessiv" oder "unverhältnismäßig" nutzen.

Dies sei dann der Fall, wenn die Leistung des Netzwerks beeinträchtigt sei oder der Dienst nicht mehr allen Kunden in gewohnter Qualität zur Verfügung stehe.

Auf den ersten Blick scheint der Kunde gewonnen zu haben. Die Ein-Gigabyte-Grenze ist weg. Letztlich ist dies aber ein Trugschluss. Statt einer festen Grenze gibt es nun eine Entscheidung im Einzelfall, die für den betroffenen Kunden kaum nachvollziehbar sein wird.

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25.09.2008 | 15:52 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Ein Gigabyte, T-Mobile USA, Google-Handy, T-Mobile G1, Datenvolumen, Datengrenze, Drosselung, Beschränkung

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