Christopher Schläffer (Deutsche Telekom), Cole Brodman (T-Mobile USA), Andy Rubin (Google) und Peter Chou (HTC) saßen auf der Bühne und sprachen über das T-Mobile G1, als die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page erschienen.
Nicht einmal das war eine Überraschung bei der offiziellen Vorstellung des ersten Android-Handys. Auch das T-Mobile G1 ist bis auf wenige Details so, wie man es sich vorgestellt hat. Nach einer Dreiviertelstunde war alles wieder vorbei.
Das T-Mobile G1 wird am 21. Oktober in den USA erscheinen und 179 Dollar kosten. Bislang war man von 199 Dollar ausgegangen. Auch wird es nicht zeitgleich in den USA und in Grobritannien erscheinen. Die Briten müssen sich noch bis Anfang November gedulden.
Erst 2009 in Deutschland
Erst Anfang 2009 kommt das T-Mobile G1 auf den europäischen Kontinent - unter anderem nach Deutschland und Österreich. Das starke Branding des eigentlich als HTC Dream entwickelten Smartphones macht klar: T-Mobile hat hier seinen Daumen drauf.
In den USA wird das Gerät nur mit SIM-Lock und 24-Monatsvertrag zu haben sein. Es wird zwei Datentarife für 25 oder 35 Dollar geben - zusätzlich zu einem Sprachtarif.
Wenn die Datenverbindung über UMTS aber erst einmal steht, dann ist alles auf Google ausgelegt. Google Maps hat Street View komplett integriert. Dreht man sich mit dem Handy in der Hand, dann dreht sich die Straßenansicht mit.
Push-Mail nur über Gmail
Google Contacts ist nun als Adressbuch des T-Mobile G1 erstmals eigenständig. Im Adressbuch wird auch die Präsenz der Google-Talk-Kontakte angezeigt. E-Mails werden über Gmail aufs G1 gepusht. Alternativ können IMAP-Konten abgefragt werden.
Eine Anbindung an Microsofts Exchange-Server gibt es noch nicht. Es steht aber jedem frei, diese zu programmieren und aufs Android-Handy zu bringen. Sämtliche Google-Dienste synchronisieren ihre Daten unverzüglich mit dem Google-Server. Unter mobile.google.com/android hat Google eine besonderen Zugang vom G1 aus geschaffen.
Synchronisiert nur übers Internet
Da die Dienste ihre Daten direkt über das Internet abgleichen, gibt es auch keine Software für Desktop-Rechner, um Daten lokal zu synchronisieren. Daher hatte man auch nicht mit Bluetooth gerechnet. Dieses gibt es aber nun doch im T-Mobile G1. Allerdings werden nur die üblichen Headset-Profile unterstützt, aber nicht das Stereo-Audio-Profil A2DP.
Das Android-Handy hat auch einen direkten Zugang zu Amazons MP3-Download-Dienst. Die dort gekauften Musikstücke kann man allerdings nur über WLAN herunterladen. Das T-Mobile G1 ist ein Quadband-Handy und funkt auch in europäischen Netzen.
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