Der Mobilfunkmarkt muss nicht so aufgeteilt bleiben, wie er ist. Im nächsten Jahr werden neue Frequenzen in den Bereichen um 1,8 und 2,6 GHz vergeben. Darüber sprach Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD).
Die jetzigen Mobilfunk-Netzbetreiber könnten diese Frequenzen nutzen, um ihre UMTS-Netze zu erweitern. Es sei aber auch denkbar, dass es bei neuen Bewerbern neue UMTS-Lizenzen geben werde. 2009 werde jedenfalls ein größeres Frequenz-Spektrum vergeben als im Jahr 2000 bei der spektakulären ersten Versteigerung.
Breitband-Internet auf dem Land
Die neuen Frequenzen könnten ebenfalls per Auktion zugeteilt werden. Die genauen Bedingungen stehen aber noch nicht fest. Die Vergabe der neuen Frequenzen könnte auch mit der Auflage einhergehen, diese zuerst im ländlichen Raum zu nutzen.
Dort ist es meist unwirtschaftlich, neue Kabel für schnelle Internetanschlüsse zu verlegen. Es sei auch möglich, statt UMTS andere Funktechniken wie Wimax einzusetzen.
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