Wenn der mobile Internetzugang eifrig genutzt wird, dann steigen auch die Erwartungen. Schließlich müssen sich mehrere Nutzer einer Funkzelle die gesamte Bandbreite teilen. T-Mobile hat deshalb bei EDGE die Bandbreite von 220 auf 260 kbit/s heraufgesetzt - flächendeckend in ganz Deutschland.
Wer das Glück hat, dieses Mehr an Datendurchsatz für sich allein zu nutzen, der kann vor allem große Datenmengen schneller auf sein Handy oder Laptop herunterladen. Bei kleinen Datenmengen wie E-Mails dürfte man den Unterschied kaum bemerken.
HSUPA mit 2 Mbit/s
EDGE setzt auf dem klassischen GSM-Netz auf, während HSUPA den UMTS-Standard erweitert. Hier vermeldet T-Mobile ebenfalls den kompletten Ausbau - in diesem Fall des UMTS-Netzes - mit HSUPA. Somit kann man überall dort, wo ein UMTS-Netz verfügbar ist, Daten mit 1,4 Mbit/s über HSUPA auf einen Server hochladen.
Noch in diesem Jahr will T-Mobile sogar damit beginnen, an einigen Standorten HSUPA auf 2 Mbit/s zu beschleunigen. Dies wird vor allem an Flughäfen, Bahnhöfen und Messen der Fall sein, wo in umgekehrter Richtung über HSDPA schon Downloads mit 7,2 Mbit/s möglich sind. Hier liegt der Standard derzeit noch bei 3,6 Mbit/s.
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