speedTracks

UMTS-Netzabdeckung, selbst gemessen

Was man selbst nicht kann, muss man andere machen lassen - zum Beispiel quer durch die Republik fahren und nachmessen, wie hoch der Datendurchsatz über UMTS oder HSDPA ist. Beim Projekt speedTracks werden dann die Daten auf Google Maps abgebildet.

Das Prinzip ist einfach: Man installiert eine Java-Anwendung auf seinem Handy oder Laptop und bewegt sich damit in der Gegend umher. Selbstverständlich benötigt man auch einen GPS-Empfänger. Der Datendurchsatz wird gemessen, indem alle 10 Sekunden ein Datenpaket von 50 Kilobyte übertragen wird.

Die Netzbetreiber machen gerne Werbung mit den Spitzenwerten. T-Mobile und Vodafone sind gerade dabei, ihr UMTS-Netz mit der Erweiterung HSDPA auf 7,2 Mbit/s zu beschleunigen. Sie geben aber nicht gerne darüber Auskunft, wo genau das Netz wie ausgebaut ist. Flächendeckend wird es jedenfalls nicht sein.

Daten für alle verfügbar

Aber auch wenn in einer Funkzelle theoretisch 7,2 Mbit/s zur Verfügung stehen, praktisch wird man diesen Datendurchsatz nie erreichen. Die Bandbreite muss man sich mit anderen Nutzern teilen. Zusätzliche Abstriche muss man machen, wenn man sich schnell bewegt.

Unter solchen realen Bedingungen lässt das Unternehmen doubleSlash die UMTS- bzw. HSDPA-Versorgung in Deutschland messen. Der Dienst ist vor zwei Wochen gestartet. Seitdem sind allerdings erst 31 Aufzeichnungen hochgeladen worden. Zugriff auf die Daten kann jeder Programmierer über eine eigene Schnittstelle nehmen.

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27.08.2008 | 15:22 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: speedTracks, Netzabdeckung, Bandbreite, Durchsatz, Datendurchsatz, GPS, UMTS, HSDPA, Mobilfunknetz, Netzbetreiber, Funkzelle, Basisstation

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