Daten-Flatrate

HSDPA-Flatrates von surf.RED und surf.PINK

Nach den Daten-Flatrates MoobiCent und MoobiAir gibt es nun ein weiteres Flatrate-Doppel für die Nutzung am Laptop: surf.RED und surf.PINK. Dass die Tarife sich stark ähneln, verwundert nicht. Auch hier geht man den Vertrag mit dem Mobilfunk Service Provider Victorvox ein. Die FlexiShop GmbH vermittelt lediglich die Verträge zu den beiden neuen Tarifen.

Sowohl surf.PINK als auch surf.RED werden mit einem Monatspreis von 29,95 Euro beworben. Dieser ist allerdings bloß ein Aktionspreis, der bis zum 30. September gilt. Die Tariffalle verbirgt sich jedoch im Kleingedruckten. Der eigentliche Preis beträgt 34,95 Euro, und dieser wird auch nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit berechnet - egal, wie lang diese ist.

Im Tarif surf.PINK mit einer Laufzeit von 24 Monaten erscheinen die 34,95 Euro sogar schon von Beginn an auf der Rechnung. Fällig werden sie allerdings erst nach einem Jahr - also um ein Jahr früher als im Tarif surf.RED. Um den beworbenen Preis von 29,95 Euro zu rechtfertigen, werden deshalb einmalig 60 Euro gutgeschrieben.

Gedrosselte Bandbreite nach 10 GB

Bei Vertragsabschluss hat man in beiden Tarifen die Wahl. Man kann eine Laufzeit von 6 oder von 24 Monaten wählen. Abhängig davon ist dann der Preis für die Hardware. Diese kostet zwischen 59 und 99 Euro. Die Anschlussgebühr beträgt in jedem Fall 24,95 Euro.

Genutzt wird beim Tarif surf.PINK das Netz von T-Mobile und das Netz von Vodafone beim Tarif surf.RED - jeweils mit maximaler Bandbreite. Im HSDPA-Netz sind somit Downloads mit bis zu 7,2 Mbit/s möglich. Ab einem Datenvolumen von 10 Gigabyte wird die Bandbreite aber heruntergedrosselt - bei surf.RED auf GPRS- und bei surf.PINK auf ISDN-Geschwindigkeit.

Plötzlich 29,65 Euro abgebucht


Im Kleingedruckten finden sich auch eine Menge Zusatzkosten, die man hoffentlich nie in Anspruch nehmen muss. Ist das Konto mal nicht gedeckt, so zahlt man 18,41 Euro als "Gebühr Bankrücklastschrift" und, wenn man dann nicht schnell genug reagiert, 18,41 Euro für die "Kartensperrung bei Mahnung".

Völlig unerwartet dürfte die Kunden die Abbuchung von 29,65 Euro kurz vor Vertragsende treffen. Das Kleingedruckte dazu: "SIM-Karten Pfand wird mit der vorletzten Rechnung erhoben. Nach Rücksendung der SIM-Karte wird der Pfand-Betrag mit der Abschlussrechnung wieder gutgeschrieben." Nachtrag vom 20. August Wie uns die Pressestelle von surf.RED bzw. surf.PINK mitteilte, wird das Datenvolumen, nach derem Verbrauch die Bandbreite heruntergesetzt wird, ab September von 10 auf 5 Gigabyte gesenkt. Dies gilt allerdings nur für Neukunden. Wer bereits vorher den Tarif bestellt hat, wird nicht schlechter gestellt.
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19.08.2008 | 19:05 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: Daten-Flatrate, surf.PINK, surf.RED, Flexishop, HSDPA, Vodafone, T-Mobile, Laptop, Notebook, Datentarif, Drosselung, Beschränkung

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