iPhone

Steve Jobs: 1 Million Dollar am Tag

Mit dem neuen iPhone hat Apple auch sein Geschäftsmodell geändert. Die Beteiligung an den Umsätzen der Netzbetreiber scheint nicht mehr so wichtig zu sein. Stattdessen setzt Apple auf den eigenen Software-Shop. Mit dem Wall Street Journal sprach Apple-Chef Steve Jobs nun über konkrete Zahlen.

Das Konzept ist offensichtlich aufgegangen. 60 Millionen Programme seien seit dem Start des App Stores auf iPhones und iPods heruntergeladen worden - also innerhalb eines Monats. 30 Millionen Dollar habe Apple somit im letzten Monat eingenommen, 1 Million Dollar pro Tag.

Steve Jobs erwartet, dass die Einnahmen vorerst konstant bleiben und er 360 Millionen Dollar pro Jahr einnehmen kann. Später sollen es sogar eine Milliarde werden. Was Apple kassiert, wird allerdings mit den Entwicklern geteilt. Immerhin 30 Prozent verbleiben bei dem iPhone-Hersteller.

Die Software entscheidet, nicht die Hardware

Der App Store ist also auch für die Software-Entwickler ein Geschäft - sofern sie ihre Programme oft genug verkaufen. Super Monkey Ball von Sega soll in den ersten 20 Tagen 300.000  Mal heruntergeladen worden sein. Bei einem Preis von 9,99 Dollar hat folglich auch die Spieleschmiede gut verdient.

Steve Jobs betont in dem Interview, dass in Zukunft nicht mehr die technischen Unterschiede beim Handykauf entscheidend seien, sondern die Software, die sich darauf nutzen lässt. In diesem Punkt könnte er allerdings irren. Es nutzen die besten Programme nichts, wenn die Hardware zu langsam oder der Akku leer ist.

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11.08.2008 | 12:03 Uhr
Autor: Peter Giesecke
Tags: iPhone, App Store, Apple, Steve Jobs, Anwendung, Applikation, Programm, Software, Einnahme, Super Monkey Ball, Sega, Handykauf

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